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Sandra Haischberger: Vom EPU zur Arbeitgeberin

(Advertorial) Sandra Haischberger ist Eigentümerin von feinedinge* und produziert in ihrem Atelier-Shop auf der Wiener Wieden exquisites handgefertigtes Porzellan, Schwerpunkt der Produktion ist Tableware, Lampen und Wohnaccessoires.

Die Berufslaufbahn von Sandra Haischberger war nicht ganz geradlinig: Zuerst war sie Lehrerin, hat sich dann hobbymäßig mit Keramik beschäftigt und dabei entdeckte sie ihre Leidenschaft für Porzellan: Sie studierte Produktdesign an der Angewandten in Wien und Interior und Furniture Design in London, arbeitete dann in einem Architekturbüro. „Dort habe ich viel über Planzeichnen und Projektmanagement gelernt“, erzählt sie im Gespräch. Die viele Arbeit am Computer war der studierten Produktgestalterin dann doch zu wenig handwerklich und nach der Geburt ihrer Tochter, dachte sie: „Jetzt oder nie!“ Sie mietete sich ein kleines Atelier in Wien Margareten.

Flüssiges Gold: Porzellan ist Sandra Haischbergers Leidenschaft

Bausparer und Starkstromanschluss

Anfangs als EPU mietete sie ein „nicht wirklich geeignetes Souterrain-Atelier ums Eck“, renovierte alles selbst und hatte bereits einige Gipsformen und einen Brennofen, den sie von ihrem Bausparer erstand: „Das Teuerste war der Starkstromanschluss. Und dann hatte ich noch ganz wenig Geld für Lack und Farbe übrig“, so Haischberger über den Beginn. Durch harte Arbeit wuchs ihr Kundinnen- und Kundenstock und die Aufträge wurden konstant größer. Internationale Messeauftritte waren und sind für ihren Erfolg maßgeblich: Mittlerweile ist feinedinge* weltweit gefragt: Sandra Haischberger zählt Kundinnen vom Nahen Osten über Skandinavien bis Japan und beschäftigt sieben Mitarbeiterinnen.

Corona: Viel Logistik und treue Kundinnen

Die Corona-Pandemie führte auch zu einigen Veränderungen: Trotz Pandemie „sind wir in der wahnsinnig glücklichen Lage, ziemlich viel zu tun haben“, ist Sandra Haischberger froh. Gleichzeitig beschäftigt sich das kreative Team rund um Haischberger viel mehr mit interner Logistik, mit Verpacken, Verschicken und den entsprechenden Materialien – das bedeutet „sehr viel Mehraufwand – und Zeit“. „Bisher“, so meint sie, „haben wir das sehr gut geschafft und ich bin sehr dankbar, dass unsere Kundinnen unsere Arbeit so schätzen und uns treu bleiben.“ 

Bauchgefühl und Ausdauer

„Ich war immer sehr neugierig und wollte es unbedingt schaffen“, sagt Haischberger. Sie wollte unabhängig sein und mit ihrem exquisiten Handwerk ihren Lebensunterhalt verdienen. Kein Wunder also, dass sie ihre „absolute Leidenschaft“ nicht als ‚Arbeit‘ empfindet. Vielleicht ist das auch das Geheimnis für ihren Erfolg. Hat Sie Tipps fürs Unternehmerinnensein? „Mit gutem Bauchgefühl schnell auf diverse Herausforderungen reagieren und nicht in ‚Angststarre‘ zu verfallen ist wichtig. Ich denke, eine gewisse Risikobereitschaft und jede Menge Ausdauer sollte man ebenfalls haben.“ 


Die Corona-Pandemie hat auch den 65.000 Wiener EPU stark zugesetzt. Wenn Sie als EPU ihr Geschäftsmodell Corona-bedingt verändern oder erweitern müssen, dann informieren Sie sich jetzt über die EPU-Förderung der Wirtschaftsagentur Wien. Kompakte Infos finden Sie unter wiengehtweiter.at.

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