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eva mueller sunday artletter: CENTER FOR ADVANCED STUDIES

Herzlichen Dank erstmal für das umfangreiche Feedback zur letzten sunday post! Meine Fragestellung scheint höchst aktuell (was uns wirklich stärkt…). Es meldete sich auch Oliver Buschek vom BR2, der mit Sibylle Giel am Freitag, 19. November im Notizbuch zum Thema „Für Seele und Zusammenhalt – Warum wir die Kultur so nötig haben“ eine interessante Gesprächsrunde mit Nora Gomringer vom Künstlerhaus Villa Concordia, Max Wagner vom Gasteig – und Niels Fitje, der die von mir im letzten Newsletter erwähnte WHO Studie initiert hat (*).

Haben wir unsere Seele verloren? „Nicht verraten, nicht verkauft – verloren? Vielleicht sogar ohne es bemerkt zu haben?“ so begann die Sendung von Matthias Morgenroth, ebenfalls im Bayerischen Rundfunk: „Sehnsucht nach Seele – Versuch einer Reanimation“.(**)

Dabei traute sich doch niemand ernsthaft noch das Wort „Seele“ in den Mund zu nehmen! Gar nicht en vogue sich damit zu outen. Selbst die Kirchen vermeiden es, um nicht in die schlimme esoterische Ecke gestellt zu werden.

Umso erfreulicher, dass sich das CAS – Center for Advanced Studies der Ludwig-Maximilians-Universität München in seinem wissenschaftlichen Austausch über alle etablierten Fächergrenzen hinweg diesen Themen stellt. Im Moment begeistert in der Reihe „Kunst im CAS“ die Ausstellung mit Werken von Alexandra Hendrikoff und Thomas Sebening: „Die Natur des Lebendigen“.

Im Wintersemester 2021/22 gibt es die passende Vortragsreihe „Arts and Skills of Empathy“ mit internationalen Vertreter*innen aus Literatur, Theater, Film, Kunst, Musik. (***)

Kunst heilt die Seele. Sie öffnet das Fenster zur Seele, zu unserer inneren Klarheit und Intuition. Deshalb ist sie so lebensnotwenig – gerade auch im Arbeitsumfeld. Wie Max Wagner sagte: „Wir werden erst durch die Kunst zum Menschen“.

 

Bleiben Sie gesund – an Leib und Seele!

Herzlich Ihre Eva Mueller

(*) https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/notizbuch/warum-wir-kunst-und-kultur-so-dringend-brauchen-100.html

(**) https://www.br.de/radio/bayern2/import/audiovideo/zum-buss-und-bettag-100.html

(***) https://www.cas.uni-muenchen.de/veranstaltungen/vortragsreihe/index.html

Arbeiten von Alexandra Hendrikoff können Sie sehen: CAS München bis zum 22. Februar 2022 | Neues Museum des HdP Haus des Papiers, Berlin | Stadthausgalerie Sonthofen bis 12. Dezember 2021

Abb. im Header: „I am listening to you“, Alexandra Hendrikoff, 2014, Transparentpapier, Strohseide, Gaze, Garn, Lowenzahnsamen, Rapssamen, Grassamen, Essigbaumsamen, Weizenkleister, Plexiglas, Fichtenholz, 192 x 52 x 45 cm

Alexandra Hendrikoffs Arbeiten führen uns ins Innere der Natur, des Lebendigen, der Metamorphose – und rühren so an unser eigenes Innenleben. Sie spielen mit der Membran zwischen Innen und Aussen. Verzaubern mit ihrem Einblick in filigranste Aufbauten von Pflanzensamen, Transparentpapier, Gaze, Holz, Papier.

 

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