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ÖBB: Vorhang auf für die Bahntechnikerinnen

(Advertorial) Fotokünstlerische Porträts von Technikerinnen säumen die Baustellenumzäunung der Haltestelle Wien Matzleinsdorfer Platz, die sich derzeit im Umbau befindet. In Steckbriefen erzählen insgesamt acht Protagonistinnen von ihrer Motivation in ehemals männlich dominierten Berufen Fuß zu fassen und welche Vorbilder geholfen haben.

Yolanda, Baumanagerin

Yolanda ist seit 13 Jahren bei den ÖBB. Sie studierte nach der Matura Bauingenieurwesen in Barcelona. Das Studium war hart und schon damals musste sie sich als Frau beweisen, da der Studiengang männlich dominiert war. Am Ende des zweiten Semesters durften von 175 Studenten nur 40 das dritte Semester anfangen, davon drei Frauen. Als Bauingenieurin interessierte sie die Riesenbaustelle am Wiener Hauptbahnhof sehr. Sie bewarb sich und bekam den Job. Ihre Aufgabe war und ist, eine Baustelle so zu organisieren, dass sie zeitgerecht, fachgerecht und termingerecht erfolgreich umgesetzt wird.

Ines, Expertin für Energiestrategie

Ines hatte schon als Kind Spaß an der Technik und wurde von ihrem Vater gefördert. Nach der Matura hatte sie einen Ferialjob bei der Fernwärme in ihrer Heimatstadt. Fasziniert von den Gasturbinen dort, startete sie anschließend an der Technischen Universität Wien das Studium Maschinenbau mit dem Fokus auf Energietechnik. Nach ihrer Promotion lehrte und forschte sie an der TU Energietechnik und Thermodynamik. Auch nach dem Wechsel zu den ÖBB hält sie noch Vorlesungen an der Uni.

Carina, Fach- und Prozessreferentin Tunnelbau

Carina hatte in der Oberstufe eine Mathe- und Physiklehrerin, die sie für die Technik begeistert hat. Dennoch wusste sie lange nicht, wo die berufliche Reise hingehen soll. Nach zwei Semestern des Archäologie Studiums wechselte sie zum Studium der Bahntechnologie und Mobilität an der FH St. Pölten. In einer ihrer ersten Exkursionen besichtige sie den Semmering-Basistunnel. Diese Komplexität des Bauwerks, hat sie fasziniert, danach wollte sie in den Tunnelbau. Carina hat es dann geschafft, in ihrem jetzigen Team eine Sommer-Praktikumsstelle zu bekommen. Darauf folgte die Ausbildung als studentische Mitarbeiterin bei den ÖBB. Seit Mai 2018 arbeite sie Vollzeit als Fach- und Prozessreferentin im Tunnelbau.

Portrait, Elfriede Tungl

Dass sich Frauen in Österreich bereits vor mehr als 100 Jahren in technischen Studien und Berufen bewiesen haben, daran erinnert ein Kunstwerk der Wiener Künstlerin Nina Maron. Sie widmet Elfriede Tungl, erste promovierte Bauingenieurin, Mitarbeiterin im Brückenbau der ÖBB-Generaldirektion Anfang der 1950er Jahre und später erste außerordentliche Professorin an der Technischen Universität Wien, ein gemaltes Porträt.


Die Ausstellung mit dem Titel „SIE – Die Frau || Die Bahn || Die Technik“ ist ein weiteres Highlight des diesjährigen Kommunikationsschwerpunkts der ÖBB-Infrastruktur unter dem Motto #joboffenSIEve und soll Frauen ermutigen, den Schritt in die Technik zu wagen und sie zu einer Bewerbung motivierenFalls Sie keine Gelegenheit haben, die Ausstellung vor Ort bei der Haltestelle Wien Matzleinsdorfer Platz anzuschauen, können Sie sich auch online von den MitarbeiterInnen der ÖBB-Infrastruktur inspirieren lassen.

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