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eva muellers sunday artletter: WIR WOLLEN UNS TREFFEN – ABER AN SCHÖNEN ORTEN!

Der Aufschrei ging durch die Presse: Apple Mitarbeiter wehren sich gegen die Anweisung ihres Chefs Tim Cook, ihr Homeoffice zu verlassen – und wieder ins Büro zu kommen. Dabei hätte man ahnen können, dass Technik-affine Computerspezialist*innen mit digitaler Arbeit und Videokonferenzen gar kein so grosses Problem haben!

Zum Status Quo zurückkehren wird aber sicher nirgends funktionieren. Die Freiheit, den Ort zu wählen, auch zeitlich flexibler zu arbeiten, hat sich nun in vielen Branchen als möglich herausgestellt. 

Zum Jahr der „Online-Kommunikation – Fluch oder Segen“ haben Neumann & Zanetti 440 Personen in der Schweiz und in Deutschland befragt und eine differenzierte Studie* dazu verfasst. Sehr interessant: „Die Altersgruppe der 25-39jährigen leidet besonders unter den Auswirkungen des hohen Homeoffice-Anteil. Spürbar mehr empfinden sie Vereinsamung und Unzufriedenheit.“ 

Von allen Befragten erzählen 34,9 % von einem schlechteren Team-Spirit. Es gab weniger persönlichen Austausch, schlechtere bzw. schwierigere Kommunikation – auch in Hinblick auf die Führung, mehr Isolation und Social Distancing, die Zunahme von Unsicherheiten und Ängsten, eine schlechtere Work-Life-Balance und die Kreativität nahm ab.

Die Folge? „Für die maximale Zufriedenheit im Job wünschen sich 60% der Befragten einen optimalen Mix aus virtuellen und persönlichen Meetings“.

Wir wollen uns treffen. Klar. Aber flexibel den Arbeitserfordernissen angepasst. Und: An schönen Orten! Nichts geht über den persönlichen Austausch. Wissen teilen und damit mehren. Miteinander lachen. Neue Ideen bekommen. Dazu braucht es eine besondere Atmosphäre. Kunst und Architektur im Einklang. Räume mit denen man sich identifizieren kann. Inspirierende Lounges mit unterschiedlichen Sitz- und Arbeitsecken. 

Wozu in ein graues Büro kommen, das keine Wohlfühlatmosphäre hat? In ein Unternehmen, in dem sowieso keine anziehenden Plätze für Begegnungen vorgesehen sind? Dann kann man gleich zu Hause bleiben. Wenn Mitarbeiter*innen und Unternehmer*innen die Vorteile des persönlichen Austauschs nutzen wollen, dann müssen sie auch andere Orte schaffen. Intelligent. Inspirierend. Zukunftsweisend. Kunstvoll. 

Beispiele dafür gibt es im Mitschnitt meines Vortrags für den Arbeitskreis Unternehmer und Führungskräfte im VDI: https://www.youtube.com/watch?v=HccrjhWx7Yc&t=7s

 

Mit engagierten Grüssen
Ihre Eva Mueller


*Studie von  Neumann und Zanetti
https://nzp.ch/studie-2020-das-jahr-der-online-kommunikation/
Abb. im Header – „Der Wagenlenker“ von Lothar Seruset

 

eva mueller  K U N S T B E R A T U N G

www.kunstberatung.de

Fotomaterial© eva mueller

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