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Startup der Woche: Symflower

Das Linzer Startup Symflower hat sich der Softwareüberprüfung mittels vollautomatischem Verfahren verschrieben. Anders als bisher üblich kontrollieren nicht Menschen, sondern eine Maschine, ob eine Software fehlerfrei funktioniert.

Fehler zu machen ist zutiefst menschlich. Sie sind unvermeidlich und passieren auch im Falle von Software-Testungen häufig. Aufgrund der hohen Komplexität von Softwares und der zur Verfügung stehenden Testansätze ist es nahezu unmöglich, alle Fehlerursachen ausfindig zu machen. Dies ist laut Symflower-Mitgründerin und “Software-Fehler-Jägerin” Evelyn Haslinger die Ausgangslage auf der ihre Startup-Idee basiert.

„Es werden weltweit über 250 Milliarden Dollar jährlich für das Testen von Software ausgegeben. Dennoch entstehen Schäden von rund 1,7 Billionen Dollar aufgrund von Softwarefehlern”, so Haslinger. Ihr Produkt fokussiert auf Software-Testung mittels sogenannter “Unit Tests”, die auf mathematischen Modellen und künstlicher Intelligenz basieren, und kommt ganz ohne Menschen aus. Davon erhoffen sich Haslinger und ihr Gründungs-Partner Markus Zimmermann, den erwähnten finanziellen Schaden für Unternehmen reduzieren zu können. Da Fehler bereits während der Entwicklung erkannt werden und nicht erst zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme, soll die Fehlerbehebung bis zu 200-mal weniger Kosten verursachen.

Erstanden ist die Idee noch während Evelyn Haslingers und Markus Zimmermanns Studienzeit. Sie beide waren in dem universitären Forschungsbereich “Symbolic Execution” der Johannes Kepler Universität in Linz tätig und lernten sich dort kennen. 2018 gründeten sie Symflower, mittlerweile arbeiten dort bereits 12 Personen.

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