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Neue Frauenpower in der Gesundheit Österreich

Public Health verfolgt das Ziel, Bedingungen zu fördern, unter denen Menschen gesund leben können. Die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) schafft wissenschaftliche und praxisorientierte Grundlagen dafür. Seit der COVID-19 Pandemie ist sie vor allem für die Berechnungen und Prognosen der Auslastung in den Spitälern bekannt. „Das ist allerdings nur ein sehr kleiner Teil des sehr umfassenden Leistungsspektrums der GÖG“, betont Geschäftsführer Herwig Ostermann. An mehr als 200 Projekten wird hier jährlich gearbeitet – fast alle haben die Erhaltung und Förderung der Bevölkerungsgesundheit zum Ziel. „Dabei haben wir immer ein besonderes Auge auf die Auswirkung von Maßnahmen auf vulnerable Gruppen“, so Ostermann.

Nicht zuletzt deswegen zählen zu den wichtigsten Unternehmenswerten neben wissenschaftlicher Integrität auch Solidarität, Diversität und Gendergerechtigkeit. Mit 80 Prozent ist der Frauenanteil in der GÖG sehr hoch und immer mehr Frauen finden auch den Weg in Führungspositionen. So wurden etwa im Vorjahr zwei Positionen in der nun fünfköpfigen Geschäftsleitung mit Frauen besetzt. Mit Sabine Trost wurde eine ausgewiesene Personalexpertin mit langjähriger Erfahrung im Wissenschaftsbetrieb an Bord geholt. Neu in der Geschäftsleitung ist auch Claudia Habl, die seit mehr als 23 Jahren in verantwortungsvoller Position an der GÖG tätig ist. „In der IT Branche sind Frauen mit Führungsverantwortung noch immer selten. Ich bin froh darüber, diese Chance an der GÖG bekommen zu haben. Ich möchte alle Frauen motivieren, an sich selbst zu glauben und nicht aufzugeben“, sagt Barbara Prodinger, die im Beitragsbild zu sehen ist.

„Das Team ist nun funktional breiter aufgestellt und kann so den aktuellen Aufgaben und Herausforderungen optimal gerecht werden“, betont Otto Postl, in der Geschäftsleitung für Finanzen, Infrastruktur und Services zuständig. Besonders freut ihn auch, dass die Stelle der stellvertretenden Abteilungsleitung „Informationstechnologie und Datenkompetenz“ mit einer 29jährigen Frau besetzt wurde. „Gerade im technischen Bereich, bisher eine sehr männerdominierte Domäne, ist es uns wichtig, dass Frauen Führungsverantwortung wahrnehmen“, betont Postl. Aktuell sind in der GÖG 64 Prozent der Leitungspositionen mit Frauen besetzt. Eine Quote, die Geschäftsleitung und Betriebsrat in den nächsten Jahren noch weiter steigern möchten.

Fotomaterial© Ett
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