Krisztina Rozgonyi vertritt AIT im neuen KI-Beratungsgremium der EU
Die Europäische Kommission hat das Forschungsinstitut als Mitglied des neu geschaffenen AI Act Advisory Forum ausgewählt. Vertreten wird das AIT durch Krisztina Rozgonyi, die künftig ihre Expertise in das hochrangige Beratungsgremium einbringen wird.
Mit dem offiziellen Start des Forums am 19. Juni 2026 beginnt zugleich die zweijährige Mandatsperiode, in der das AIT die Europäische Kommission bei Fragen rund um die Umsetzung des europäischen AI Acts unterstützen wird.
Beratung für die Umsetzung des AI Acts
Das AI Act Advisory Forum vereint Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Start-ups und Zivilgesellschaft. Aufgabe des Gremiums ist es, die Europäische Kommission mit unabhängiger Expertise bei regulatorischen, technischen und praktischen Fragestellungen im Bereich Künstliche Intelligenz zu beraten.
Für das AIT eröffnet die Berufung die Möglichkeit, Forschungserkenntnisse direkt in europäische Entscheidungsprozesse einzubringen und die Ausgestaltung eines vertrauenswürdigen KI-Ökosystems aktiv mitzugestalten.
„Die Mitgliedschaft im AI Act Advisory Forum ermöglicht es uns, unsere wissenschaftliche Expertise unmittelbar in die Weiterentwicklung der europäischen KI-Governance einzubringen. Gleichzeitig erhalten wir frühzeitig Einblicke in regulatorische Entwicklungen und können unsere Forschung noch gezielter auf die Bedürfnisse von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft ausrichten“, sagt Krisztina Rozgonyi.
Impulse für Forschung und Innovation
Durch die Mitarbeit im Forum will das AIT wissenschaftlich fundierte Perspektiven in die Umsetzung des AI Acts einbringen und gleichzeitig den Wissenstransfer zwischen Forschung, Politik und Wirtschaft stärken. Die Beteiligung soll zudem dazu beitragen, österreichische Kompetenzen im Bereich vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz auf europäischer Ebene sichtbarer zu machen.
Rozgonyi engagiert sich darüber hinaus in der AI Factory Austria (AI:AT). Die neue Funktion schafft zusätzliche Möglichkeiten, Erfahrungen aus der europäischen Regulierungspraxis in nationale Innovations- und Forschungsinitiativen einzubringen und den Austausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren des KI-Ökosystems weiter auszubauen.