StartInnovationKommt nach New Work nun Metawork?

Kommt nach New Work nun Metawork?

Unsere Arbeitsplätze werden immer digitaler, wenn der Trend so weitergeht, könnten wir bald vielleicht schon zur Gänze in einem virtuellen Umfeld arbeiten. Was es mit Jobs im Metaverse auf sich hat und welches Potenzial darin liegt, erfahren Sie hier.

Eines ist klar: Wir sind nicht mehr dieselben Menschen, die Anfang 2020 im gewohnten Alltagstrott ihrer Arbeit nachgegangen sind. Die kollektive Erfahrung der letzten zwei Jahre hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und die Rolle unseres Arbeitsumfeldes grundlegend verändert. Der große Umbruch ist noch lange nicht vorbei. Weltweit überdenken Arbeitnehmer:innen ihre bisherigen Arbeitsabläufe. Und je mehr Menschen die Vorzüge flexibler Arbeit erfahren, desto mehr spielt sie eine Rolle. Für die Generation Z und die Millennials gibt es keinen Weg zurück. Und die anderen Generationen sind davon ebenfalls nicht mehr weit entfernt.

Mehr als nur ein Schlagwort

Das Metaverse wird auch in den kommenden Jahren eines der größten Tech-Schlagworte bleiben und unser tägliches Leben beeinflussen. Daher überrascht es nicht, dass 51 Prozent der Gen Z, die an der jährlichen Work Trend Index-Umfrage von Microsoft teilgenommen haben, der Meinung sind, dass sie in den nächsten zwei Jahren zumindest einen Teil ihrer Arbeit in einer Metaverse-Umgebung erledigen werden. Auch die Generation der Babyboomer sieht dies als Möglichkeit an.

Nur 16 Prozent glauben nicht an das Metaverse

28 Prozent der Alterskohorte, die zwischen Mitte der 40er und Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts geboren wurde, sind der Meinung, dass sie in naher Zukunft zumindest teilweise im Metaversum arbeiten werden. 37 Prozent der Befragten der Generation X und 48 Prozent der Millennials teilen diese Ansicht. Interessanterweise können sich nur 16 Prozent aller 31.102 Teilnehmer:innen, die von Edelman Data x Intelligence für Microsoft befragt wurden, nicht vorstellen, in Zukunft im Metaverse zu arbeiten.

Slack und Teams nur der Anfang?

Während einige Bereiche der Gesellschaft immer noch stark auf physischer Präsenz und Interaktion beruhen, ist der Weg zu einer virtuellen Arbeitsumgebung kürzer, als manche Befragten vielleicht denken. Mit dem Aufkommen der Coronavirus-Pandemie verlagerte sich ein Großteil der Büroarbeitsplätze auf ein Remote- oder hybrides Arbeitsmodell, wobei digitale Lösungen wie die Zusammenarbeit in der Cloud oder Kommunikationsplattformen wie Slack oder Microsoft-Teams in die Arbeitsabläufe integriert wurden. Zwischen März 2020 und Februar 2022 stieg die Zahl der Meetings pro Person über die Microsoft 365-Plattform um 153 Prozent und die Zahl der Chats pro Person um 32 Prozent.

Das Wichtigste für alle Arbeitgeber:innen

Die Erfüllung der neuen Erwartungen von Mitarbeiter:innen erfordert ein Umdenken, das die Erfahrungen der letzten zwei Jahre berücksichtigt. Vorausdenkende Führungskräfte werden eine Kultur schaffen, die Flexibilität zulässt und das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen in den Vordergrund stellt – in dem Bewusstsein, dass dies ein Wettbewerbsvorteil ist, um ein florierendes Unternehmen aufzubauen und langfristiges Wachstum zu fördern. Manager:innen sind eine wichtige Brücke zwischen den sich entwickelnden Erwartungen der Mitarbeiter:innen und den Prioritäten der Führung. Wenn sie dazu befähigt werden, sind sie der Schlüssel zur Erschließung des Potenzials der Hybridarbeit. Während die Richtlinien von oben festgelegt werden, müssen Führungskräfte die Entscheidungsfindung dezentralisieren und den Manager:innen die Befugnis geben, Veränderungen im Sinne der individuellen Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter vorzunehmen.

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