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Das sind die Gewinnerinnen des 19. und 20. Wiener Frauenpreises

Chiara Helin Arduc, Ilse Dippmann, Alexandra Kautzky-Willer, Barbara Klein, Trixi Mikes und Manuela Vollmann sind die Gewinnerinnen der 19. und 20. Wiener Frauenpreise. Heute wurden doppelt so viele Frauen ausgezeichnet, da die Preise coronabedingt für die Jahre 2021 und 2020 vergeben wurden.

„Frauen sichtbar machen“ will der Wiener Frauenpreis, der heuer sein 20. Jubiläum feierte. Dieses Jahr diente die Preisvergabe der Würdigung jener Frauen, die in den Bereichen „Sport”, „Kunst und Kultur”, „Alltagsheldin”, sowie „Arbeitsmarkt”, „Gendermedizin” und „Vorwissenschaftliche Arbeit“ hervorgestochen sind.

Frauenpreis 2020 in den Kategorien “Sport”, “Kunst und Kultur” und “Alltagsheldin”

Ilse Dippmann, die Initiatorin des Österreichischen Frauenlaufs, gewann in der Kategorie „Sport“. In der Kategorie „Kunst und Kultur“ setzte sich die Schauspielerin, Regisseurin und Frauenvolksbegehren-Mitinitiatorin Barbara Klein durch. „Alltagsheldin“ ist Trixi Mikes, die sich als eine der ersten Bewohnerinnen der Ankerbrotsiedlung für die anderen Bewohner*innen einsetzte. So engagiert sie sich etwa im Mieterbeirat und unterstützt mit anderen ehrenamtlichen Helfer*innen die Kinder der Anlage bei ihren Hausaufgabe.

Fokus im Jahr 2021 auf “Arbeitsmarkt”, “Gendermedizin” und “Vorwissenschaftliche Arbeit”

Preisträgerin in der Kategorie „Arbeitsmarkt“ ist die auch für den Minerva-Award nominierte ABZ*AUSTRIA-Gründerin, Manuela Vollmann. „Arbeit muss existenzsichernd sein, Unabhängigkeit kann nur aus ökonomischer Unabhängigkeit entstehen. Dafür setzt sich Manuela Vollmann unermüdlich, ungebremst und erfolgreich ein“, so die Jury, in der die Journalistinnen Tessa Prager, Hanna Herbst und Brigitte Handlos saßen, in ihrer Begründung.

In der Kategorie „Gendermedizin“ stach Alexandra Kautzky-Willer hervor, die im Jahr 2010 die später die „Gender-Medicine-Unit“ gründete. Sonderpreisträgerin in der Kategorie „Vorwissenschaftliche Arbeit“ ist die Schülerin Chiara Helin Arduc. Die Maturantin thematisierte in ihrer Abschlussarbeit die Frage, aus welchen Gründen sich Frauen entscheiden, keine Kinder zu bekommen und weshalb sie sich dafür rechtfertigen müssen.

Besondere Auszeichnung geht an Jurymitglieder

Die Preisträgerinnen erhalten eine Statue und 3.000 Euro Preisgeld. Ausgezeichnet wurden auch die beiden Jurymitglieder Brigitte Handlos und Tessa Prager, die bereits seit der ersten Verleihung des Wiener Frauenpreises im Jahr 2002 jedes Jahr in der Jury saßen. „Ich bedanke mich herzlich bei diesen beiden herausragenden Frauen. Ohne ihren Einsatz und ihr Engagement wäre der Wiener Frauenpreis nicht das, was er heute ist“, so die Wiener Vizebürgermeisterin Kathrin Gaal bei der Preisverleihung.

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