Technik und medizinische Versorgung liegen im Arbeitsalltag von Nadine Nieß eng beieinander. Als Service-Technikerin bei Siemens Healthineers ist sie dafür verantwortlich, dass diagnostische Systeme zuverlässig funktionieren. Im Interview spricht sie über die Herausforderungen ihres Berufs und darüber, warum auch Fingerspitzengefühl eine wichtige Rolle spielt.

Sie arbeiten als Servicetechnikerin bei Siemens Healthineers. Was steckt hinter diesem Beruf?

Viele Menschen kommen mit meiner Arbeit in Kontakt, ohne es zu wissen – etwa nach einem Unfall oder bei einer Vorsorgeuntersuchung. Ich bin nämlich für Röntgensysteme zuständig, speziell für Mammographie-Geräte. Meine Aufgabe ist es, diagnostische Geräte zu warten, zu prüfen und bei Störungen wieder in Betrieb zu bringen. Das Schönste ist für mich der Moment, wenn alles wieder funktioniert.

Wie sind Sie zur Medizintechnik gekommen?

Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, wo vieles selbst repariert wurde. In der HTL habe ich den Schwerpunkt Biomedizin entdeckt. Für mich war das die perfekte Verbindung aus Technik und Sinn. Ich wollte einen Beruf, in dem ich gefordert bin und gleichzeitig einen Beitrag für andere Menschen leiste.

Was macht Ihren Arbeitsalltag besonders?

Einen typischen Arbeitstag gibt es bei mir nicht: Zwischen geplanten Wartungen und dem Einsatz bei Störungen ist immer für Abwechslung gesorgt. Als Service-Technikerin arbeite ich eng mit Kundinnen und Kunden zusammen. Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben, sind oft genauso wichtig wie technische Skills.

Gab es einen Einsatz, der Ihnen in Erinnerung geblieben ist?

Bei der Inbetriebnahme eines Projekts fehlte die Stromzufuhr. Gemeinsam mit dem Team musste ich schnell eine tragfähige Lösung finden, damit alles rechtzeitig starten konnte. Diese Situationen hat mir gezeigt, wie wertvoll Erfahrung und Teamarbeit sind.

Wie erleben Sie die Arbeit als Frau in einem technischen Beruf?

Häufig bin ich die einzige Frau im Raum. Davon lasse ich mich aber nicht aufhalten, denn ich erlebe viel Wertschätzung. Ich finde ich es wichtig, sichtbar zu machen, dass technische Berufe für Frauen spannend und erreichbar sind.

Warum lohnt sich ein Blick auf die Medizintechnik?

Weil man hier Technik mit Sinn verbinden kann. Wenn ich einen Einsatzort verlasse, weiß ich, dass meine Arbeit dazu beiträgt, Patienten bestmöglich zu versorgen. Siemens Healthineers bietet dabei ein Umfeld, in dem unterschiedliche Perspektiven geschätzt werden und kontinuierliches Lernen selbstverständlich ist. Für Frauen, die neugierig sind, Herausforderungen suchen und etwas bewegen möchten, ist das ein spannendes Berufsfeld.

Ihr Rat an Personen, die sich für einen technischen Beruf interessieren?

Keine Angst: Niemand muss von Anfang an alles können. Lernbereitschaft und Selbstvertrauen bringen Dich weiter als Perfektion. Wer Interesse an Technik hat, sollte es einfach ausprobieren. Ich habe schon oft gerade dort meine Stärken entdeckt, wo ich sie am wenigsten erwartet hatte.

Einblicke in die Karrieren bei SIemens Healthineers gibt es in folgenden Clips:

Key Account Managerin
Service Technikerin
Technische Projektleitung
Applikations Spezialistin
Siemens Healthineers
Advertorial Technik