Der Volkswagen-Konzern bekommt eine neue Verantwortliche für Personal: Der Aufsichtsrat hat Erika Rasch mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 in den Konzernvorstand berufen. In ihrer neuen Funktion übernimmt sie neben dem Personalressort auch die Aufgaben der Arbeitsdirektorin.

Diese Verantwortung lag seit Juli 2025 kommissarisch bei Thomas Schäfer. Mit Raschs Bestellung wird die Position nun dauerhaft neu besetzt. Für Volkswagen kommt der Wechsel in eine Phase, in der der Konzern seine Strukturen und Prozesse angesichts des laufenden Wandels in der Automobilindustrie weiterentwickelt.

Internationale HR-Erfahrung bei Bosch

Rasch bringt langjährige Erfahrung aus einem international tätigen Automobil- und Technologiekonzern mit. Zuletzt stand sie bei der Robert Bosch Gruppe an der Spitze des weltweiten Personalbereichs. Dort arbeitete sie unter anderem an der HR-Strategie 2030, die auf Themen wie Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und die Entwicklung von Talenten ausgerichtet ist.

Auch Fragen der betrieblichen Mitbestimmung gehörten zu ihrem Verantwortungsbereich. Diese Erfahrung soll sie künftig auch bei Volkswagen einbringen.

Vom Controlling ins Personalmanagement

Ihre Laufbahn bei Bosch begann Rasch bereits 1997. Zunächst war sie im Controlling tätig, anschließend wechselte sie in den Einkauf. Erst später führte ihr beruflicher Weg in den Personalbereich, in dem sie verschiedene Aufgaben und zunehmend umfangreichere Führungsverantwortung übernahm.

Mit ihrer Ernennung bringt Volkswagen damit eine Führungskraft an die Spitze des Personalressorts, die sowohl die operative Unternehmensperspektive als auch die strategische Personalarbeit aus einem global aufgestellten Automobilkonzern kennt.

Aufsichtsrat setzt auf neue Impulse

Hans Dieter Pötsch, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Volkswagen AG, sagt dazu: „Wir freuen uns sehr, mit Erika Rasch eine Persönlichkeit für den Konzernvorstand zu gewinnen, die über sehr umfassende Erfahrung und große Expertise im HR-Bereich eines international agierenden Unternehmens im Automobilsektor verfügt. Gleichzeitig bringt sie neue Sichtweisen und Ideen mit, die für den Volkswagen Konzern gerade auch in der aktuellen Transformationsphase sehr wichtig sein werden. Darüber hinaus verfügt sie über umfassende Erfahrungen in der betrieblichen Mitbestimmung. Eigenschaften, die ihr für ihre Funktion innerhalb der Volkswagen AG eine hohe Glaubwürdigkeit verleihen. Für ihre künftige Aufgabe wünscht der Aufsichtsrat Erika Rasch viel Erfolg.“

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