Patricia Weiß und Franziska Weik: Gemeinsame Führung für LPdigital
Das Prinzip dahinter: Verantwortung teilen, Kompetenzen bündeln und Entscheidungen auf eine breitere Basis stellen – während wertvolles Know-how langfristig im Unternehmen gesichert wird.
LPdigital, die auf digitale Fach- und Führungskräfte spezialisierte Personalberatung der Lindlpower.Group, stellt ihre Führung neu auf: Patricia Weiß und Franziska Weik gemeinsam die Geschäftsleitung des Unternehmens. Bereits im September 2025 hatte Weiß die Leitung übernommen, nun verstärkt Weik das Management als gleichberechtigte Partnerin. Beide führen den Titel Head of Business Unit und verantworten die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens gemeinsam.
Mit dem Führungsduo setzt LPdigital auf ein Modell, das in der Unternehmenswelt zunehmend an Bedeutung gewinnt. Durch die gemeinsame Verantwortung sollen Entscheidungen breiter abgestützt, unterschiedliche Kompetenzen gebündelt und langfristig Know-how im Unternehmen gesichert werden.
Führung aus den eigenen Reihen
Für Gründerin Manuela Lindlbauer steht die neue Führungsstruktur auch für die konsequente Weiterentwicklung eigener Talente innerhalb der Unternehmensgruppe.
„Unser Erfolg lebt seit jeher von starken Frauen und innovativem Leadership. Das Tandemmodell verbindet beide Aspekte und wird die Unternehmenswelt als klares Erfolgsmodell prägen“, sagt Lindlbauer. Besonders freue sie, dass beide Führungskräfte aus den eigenen Reihen kommen: „Wir legen besonders Wert darauf, unsere Führungskräfte intern aufzubauen und weiterzuentwickeln.“
Digitalisierung verändert den Arbeitsmarkt
LPdigital besetzt Fach- und Führungspositionen in Bereichen wie IT, Data Analytics, Künstliche Intelligenz, Digital Marketing, E-Commerce, Digital Sales sowie UX und UI. Nach Einschätzung des Unternehmens verändert der technologische Fortschritt derzeit vor allem die Anforderungen an Qualifikationen und Kompetenzen.
„Der größte Irrtum vieler Unternehmen ist derzeit die Annahme, dass KI vor allem Arbeitsplätze ersetzt“, erklärt Franziska Weik. „In der Praxis sehen wir etwas anderes: Die Nachfrage nach Talenten mit digitalem Verständnis, Datenkompetenz und der Fähigkeit, KI sinnvoll einzusetzen, steigt massiv. Die Herausforderung liegt nicht im Ersatz von Menschen, sondern im Finden der richtigen Kompetenzen für eine neue Arbeitswelt.“
Auch Patricia Weiß sieht den Fachkräftemangel nicht als gelöst, sondern als verändert: „Der Fachkräftemangel hat sich nicht aufgelöst, er hat sich verschoben. Während manche Tätigkeiten durch Automatisierung unterstützt werden, steigt der Bedarf an Spezialist:innen für Digitalisierung, Daten und KI kontinuierlich. Unternehmen, die diese Entwicklung frühzeitig verstehen und umsetzen, verschaffen sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“