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Whitney Wolfe Herd – Die jüngste Self-Made Milliardärin

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Whitney Wolfe Herd – Die jüngste Self-Made Milliardärin

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Whitney Wolfe Herd – Die jüngste Self-Made Milliardärin

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Whitney Wolfe Herd verklagte die Dating-App Tinder, die sie einst mitgegründet hatte, brachte ihre eigene Dating-App auf den Markt und ist heute im Alter von 31 Jahren Self-Made Milliardärin. Gerade ging ihre App Bumble an die Börse.

Im Jahr 2012 gründet Whitney Wolfe Herd gemeinsam mit fünf Kollegen die Dating-App Tinder. Zwei Jahre später reicht sie Klage gegen das Unternehmen ein. Sie klagt wegen sexueller Belästigung und gibt an, dass man ihr gedroht habe, ihr den Titel „Co-Founder“ zu entziehen, da eine junge weibliche Mitgründerin „das Unternehmen wie einen Witz aussehen“ ließe. 

Nichts ist witzig an der Tatsache, dass Whitney Wolfe Herd als Gründerin und CEO der Dating-App Bumble im Alter von 31 Jahren Milliadärin geworden ist. Nach ihrer Entlassung bei Tinder und dem Ende des Prozesses, der in einem Vergleich mündete, ging Wolfe Herd im Dezember 2014 mit Bumble auf den Markt. Die App soll eine für Frauen sicherere Alternative zu anderen Dating-Apps darstellen. Bei Bumble können im Fall von heterosexuellen Beziehungen ausschließlich Frauen den ersten Kontakt herstellen, Männer nicht. So sollen Frauen vor Belästigung geschützt werden. „Dass Frauen den ersten Schritt machen ist nicht nur in der Welt des Datings, der Romantik und der Liebe bedeutend. Es ist ein starker Wandel, der Frauen Selbstbewusstsein und Kontrolle gibt,“ schreibt Whitney Wolfe Herd in einem Antrag vor Bumbles Börsengang.

Wolfe Herd baute die App gemeinsam mit Andrey Andreev und ehemaligen Tinder-Mitarbeiter:innen auf. Heute hat Bumble laut eigenen Angaben rund 42 Millionen monatliche Nutzer:innen, 2,4 Millionen Personen zahlen eine monatliche Gebühr für eine Premium-Mitgliedschaft. So machte Bumble 2019 einen Umsatz von 477,3 Millionen US-Dollar und in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 setzte die App 412,7 Millionen US-Dollar um.

Am 11. Februar ist Bumble mit einer Bewertung von rund 8,2 Milliarden US-Dollar an die New Yorker Tech-Börse Nasdaq gegangen. Anleger zeigten im Voraus so großes Interesse an der Aktie, dass Bumble vor dem Börsengang die geplanten 35 Millionen Aktien zu je 30 US-Dollar auf 50 Millionen Aktien zu je 43 US-Dollar aufstockte. Am ersten Handelstag erreichte die Aktie einen Einstandskurs von 76 US-Dollar und lag damit fast 77 Prozent über dem Ausgabepreis. 

Die 31-jährige Whitney Wolfe Herd ist die jüngste Frau, die ein Unternehmen an die Börse gebracht hat. Sie ist nun Teil einer kleinen Gruppe von knapp über 20 Gründerinnen, die diesen Schritt geschafft hat. Kein Witz.

 

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