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Sparkonto verliert an Bedeutung, junge Menschen investieren in Aktien

Deutsche Sparer*innen haben ihre Anlagegewohnheiten in den letzten Jahren geändert. Das Sparkonto verliert an Bedeutung, während immer mehr junge Menschen in Aktien investieren. Zudem ist der Anteil von Bargeld und Sichteinlagen gestiegen.

Eine Grafik der Deutschen Bundesbank zeigt, wie sich die Anlageformen in den Jahren verändert hat. Das Girokonto wird als Sammelstelle verwendet, auch der Anteil an Bargeld ist gestiegen, während nur noch 10 Prozent des Geldvermögens auf Sparkonten fallen. Im Jahr 1991 machten Sparkonten noch rund 40 Prozent des gesamten deutschen Geldvermögens aus. Der Grund für diesen Shift sind vor allem die niedrigen Zinsen. Heute nehmen fast 500 Banken in Deutschland von einer bestimmten Grenze an sogar Negativzinsen von Privatkunden. Zulegen konnte der Anteil an Fonds am gesamten Geldvermögen.

Junge Menschen investieren in Aktien

Um das Jahr 2000 herum machten Aktien deutlich mehr als 10 Prozent des Geldvermögens der Deutschen aus – dies war stark auf die Dotcom-Zeit zurückzuführen. Dieser Wert ist bis heute noch nicht wieder ganz erreicht, das Interesse an Aktien ist jedoch stark gestiegen dies gehörte deshalb laut Bundesbank zu den wichtigsten Gründen, warum das Geldvermögen der Deutschen die Grenze von 7 Billionen Euro überschritten hat. Laut Deutschen Aktieninstituts ist die Zahl der Aktionär*innen in Deutschland allein im Corona-Jahr 2020 um 2,7 Millionen auf 12,4 Millionen gestiegen. Besonders die Jungen sind an Aktien interessiert. Fast 600.000 junge Erwachsene unter 30 Jahren betätigten sich 2020 am Börsenmarkt.

Quelle: FAZ

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