Monika Seidl-Neissl übernimmt Geschäftsführung von Kraft:dasMurtal
Das Wirtschaftsnetzwerk Kraft:dasMurtal stellt die Weichen für die Zukunft: Monika Seidl-Neissl übernimmt die Geschäftsführung und will die Region mit Fokus auf Fachkräfte, Vernetzung und Standortentwicklung weiter stärken.
Seit Anfang Juli steht Monika Seidl-Neissl an der Spitze von Kraft:dasMurtal. Die gebürtige Pölserin übernimmt die Geschäftsführung des Wirtschaftsnetzwerks, das mittlerweile 117 Partnerunternehmen mit rund 8.800 Beschäftigten vereint. Sie folgt auf die erfolgreiche Aufbauphase der Organisation und möchte deren Entwicklung mit neuen Impulsen fortsetzen.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Gewinnung und Bindung von Fachkräften, die Vernetzung regionaler Unternehmen sowie die Weiterentwicklung des Wirtschafts- und Lebensstandorts Murau-Murtal. Auch die Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendlichen soll weiter ausgebaut werden, um jungen Menschen berufliche Perspektiven in der Region aufzuzeigen.
Mehr als 20 Jahre Managementerfahrung
Monika Seidl-Neissl bringt über zwei Jahrzehnte Führungserfahrung mit. Zuletzt war sie mehr als zehn Jahre am Red Bull Ring tätig. Ihre neue Aufgabe beschreibt sie als besonderes Anliegen.
„Ich bin dankbar für die Chance, hier mitarbeiten zu dürfen“, sagt Seidl-Neissl. Besonders beeindruckt habe sie das Engagement der Unternehmerinnen und Unternehmer innerhalb des Netzwerks. „Kraft lebt davon, dass sich Persönlichkeiten mit viel Verantwortung freiwillig engagieren und persönliche Ressourcen investieren, weil ein gemeinsames Ziel über allem steht.“
Die erfolgreiche Arbeit ihrer Vorgänger wolle sie fortführen und gleichzeitig neue Akzente setzen. „Gemeinsam können wir Dinge erreichen, die ein einzelner Betrieb oder eine einzelne Person niemals schaffen würde.“
Schwerpunkte für die kommenden Jahre
Im laufenden Jahr setzt Kraft:dasMurtal auf Kontinuität und die Weiterentwicklung bewährter Initiativen. Veranstaltungen wie die Kraft:treffen oder die Gesundheitsinitiative Kraft:vital bleiben ebenso Teil des Programms wie die Kraft:nacht im Oktober, bei der regionale Unternehmen ihre Türen für Interessierte öffnen.
Darüber hinaus sollen Themen wie Standortmarketing, die stärkere Vernetzung der Betriebe sowie Zukunftsfelder wie Künstliche Intelligenz stärker in den Fokus rücken. Ein weiterer Schwerpunkt bleibt die Förderung regionaler Arbeitsplätze, um Fachkräfte langfristig in der Region zu halten.