StartBusinessKarriereFrauen sind für die Baubranche unverzichtbar

Frauen sind für die Baubranche unverzichtbar

In der Baubranche besteht großer Bedarf nach weiblichen Fach- und Führungskräften. Denn im Baugewerbe sind Frauen in Österreich mit nur 12,7 % der unselbstständig Beschäftigten immer noch die Minderheit.

„Wir merken in der PORR, dass die Arbeit in gemischten Teams sehr, sehr gut funktioniert. Auch in den Führungsebenen ist der Beitrag der Mitarbeiterinnen unverzichtbar. Uns ist es daher wichtig, mehr Frauen für die Baubranche zu gewinnen“, sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR.

Der Erfolg ist bereits messbar. Im Bereich Bautechnik nimmt die Anzahl der „PORRianerinnen“ Jahr für Jahr zu und beträgt heute 21,3 %. Ebenfalls erfreulich ist, dass die Anzahl der Frauen in den Nachwuchsführungskräfteschulungen auf mittlerweile fast 40 % gestiegen ist. Strauss: „Das heißt, dass gerade in den Führungsebenen Frauen ihren Platz einfordern und das ist eine wirklich sehr positive Entwicklung.“

Karl-Heinz Strauss, CEO PORR AG

Einerseits liegt es an einer gezielten Recruitingstrategie, die bereits mit der Zusammenarbeit mit Schulen anfängt. „Wir bauen Vorurteile wie ‚Bauen ist Männerarbeit‘ buchstäblich ab und versuchen, bereits junge Mädchen für die Branche zu begeistern. Wir investieren in MINT-Initiativen. Wir sind auf Jobmessen genauso aktiv, wie auf Social Media“, beschreibt Strauss.

Doch mit Employer Branding alleine ist es nicht getan: Wichtig ist, Mitarbeiterinnen im Konzern zu fördern. Dafür ist ein Mix an Maßnahmen nötig. Einerseits geht es um Maßnahmen, die Frauen selbst in den Fokus stellen, andererseits um solche, die die Chancengleichheit im Unternehmen an sich fördern.

  • Frauennetzwerk:
    Die aktive Förderung von Frauen wird mit der Netzwerkreihe Women@PORR aufgegriffen. Über diese Plattform können Mitarbeiterinnen Ideen und Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. Das ermöglicht neue Wege in Führungspositionen und technische Berufe. Etwa mit regelmäßigen Frauennetzwerktreffen und dem virtuellen „Lunch Roulette“, bei dem sich Frauen paarweise bei einem virtuellen Mittagessen kurzschließen können.
  • Micro Workshops:
    Neu sind im Rahmen von Women@PORR Micro-Workshops, die Themen aufgreifen, welche von Mitarbeiterinnen angeregt werden. Mit der Hilfe von spannenden Keynote-Speakerinnen behandeln die 90-Minuten-Workshops Themen wie Empowerment und Kommunikation.
  • Schulungen „Dein starker Auftritt“:
    Die neu eingeführte Schulungsreihe zu Körpersprache, Stimme und Sprechweise wird an mehreren Terminen im DACH-Raum angeboten.
  • Individuelle Sensibilisierung:
    Im Rahmen von Personalentwicklungsmaßnahmen stellt die PORR die Förderung von Vielfalt und die Wichtigkeit von Inklusion bei vielen Programmen in den Vordergrund, sei es in der Führungskräfteausbildung, bei Polierinnen und Polieren, oder auch in der Lehrlingsausbildung. Darüber hinaus werden Lehrlinge und Nachwuchsführungskräfte über spezielle Schulungen mit diversityspezifischen Inhalten sensibilisiert. Ein eigenes E-Learning-Programm zu Diversity und Inklusion wird heuer in den sieben Heimmärkten der PORR in allen Sprachen ausgerollt.
  • Familienfreundliche Rahmenbedingungen:
    Mit der Initiative We@PORR forciert die PORR die aktive Förderung von Vielfalt in Teams. Darüber hinaus setzt sie sich für Themenschwerpunkte wie flexible Arbeits- und Auszeitmodelle ein, die Familien- und Pflegebetreuung ermöglichen und eine gesunde Work-Life-Balance fördern. Im Bereich Kinderbetreuung finden zudem die Ferienangebote der PORR großen Anklang: Dazu gehören etwa im Sommer das „Adventure-Camp“ oder die „Kids Week“.  Zusätzlich werden Mitarbeitende durch das Eltern-Kind-Büro im Headquarter dabei unterstützt, Beruf und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bekommen.
FotomaterialAstrid Knie, PORR

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