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Der Gehaltscoach: Die Top 5 Verhandlungstipps

DIE FÜNF BESTEN VERHANDLUNGSTIPPS vom Gehaltscoach und Personal-Profi Martina Ernst, Gründerin des Beratungsunternehmens SalaryNegotiations.

Endlich bin ich zu einem Job Interview eingeladen worden – nach Monaten auf der Suche nach einem attraktiveren Job – und das Vertragsangebot dieses Top-Unternehmens liegt jetzt vor mir auf dem Tisch.

Aber – oh nein, was für ein Ärger – das finanzielle Angebot liegt deutlich unter meinen Erwartungen!

Ein echtes Dilemma – soll ich diese spannende Position in diesem renommierten Unternehmen zu einem niedrigeren Gehalt akzeptieren – oder das Risiko eingehen, diesen Job nicht zu bekommen, weil ich auf einer höheren Bezahlung bestehe?!?

Was soll ich tun? – Martina Ernst, Gehaltscoach und Gründerin von SalaryNegotiations. empfiehlt:

  1. Das Unternehmen ist nicht Dein Feind – sie wollen dich genauso an Bord, wie Du es willst. Du hast im Vergleich zu allen anderen Bewerberinnen am meisten überzeugt – sonst hättest Du den Vertragsentwurf nicht vorliegen. Also nimm Deinen Mut zusammen und sprich das Thema an.
  2. Stelle eine Win-Win-Situation her und betone, wie sehr Du Dich freust, schon bald zum Unternehmenserfolg beitragen zu können. Du habest den Vertrag gründlich gelesen und seist mit allen Punkten einverstanden. Nur über das Gehalt müsstet Ihr nochmals sprechen. Signalisiere, dass Ihr sicher eine gemeinsame Lösung finden werdet, die für beide Parteien passt.
  3. Frage das Unternehmen aktiv, welche Lösung sie sehen, um die Lücke zu schließen.

Bloß keine geschlossenen Fragen stellen, zum Beispiel, ob das Unternehmen mit dem neuen Gehaltswunsch leben könne, denn darauf kann die andere Seite nur mit ‚ja‘ oder eben auch ganz leicht mit ‚nein‘ antworten – und dann ist man schon am unrühmlichen Ende seiner Verhandlung angelangt.

  1. Hebe nochmals Deinen Mehrwert hervor, den Du dem Unternehmen bringen wirst und stelle die zehn Prozent, die Du mehr verdienen möchtest, in Relation zu dem, was das Unternehmen mehr erhalten wird
  2. Bleib flexibel und denke in Alternativen – vielleicht erhältst Du nur 5% mehr Grundgehalt aber stattdessen 30 statt 25 Tage Urlaub und einen höheren Beitrag in die Pensionsversicherung oder eine Jahreskarte mit den Öffis bzw. eine andere Sozialleistung, die Du schließlich erst verdienen müsstest, um sie Dir zu leisten. Nicht vergessen: Geld hat kein Mascherl!

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