Neues Führungsduo an der Spitze des Österreichischen Frauenfonds
Seit 1. August 2026 steht Gabriele Költringer an der Spitze des Österreichischen Fonds zur Stärkung und Förderung von Frauen und Mädchen. Sie wurde von Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner für eine Funktionsperiode von fünf Jahren zur Direktorin bestellt und bildet gemeinsam mit Eleonora Kleibel das neue Führungsteam des Frauenfonds LEA.
Költringer bringt langjährige Managementerfahrung aus dem Bildungs- und Wissenschaftsbereich mit. Von 2017 bis 2023 war sie Geschäftsführerin der FH Technikum Wien und leitete darüber hinaus mehr als zwei Jahrzehnte deren Weiterbildungsakademie. Zuletzt war sie als Verwaltungsdirektorin am Aufbau der IT:U Interdisciplinary Transformation University Austria in Linz beteiligt. Ihre berufliche Expertise umfasst neben Führung und Management insbesondere Kommunikation und Digitalisierung.
“Diese Aufgabe bedeutet für mich weit mehr als eine neue berufliche Herausforderung. Frauen- und Mädchenförderung ist eine Herzensangelegenheit von mir und in meiner DNA verankert. Ein besonderes Anliegen ist es mir, Gleichstellung mit Bildung, Innovation und Digitalisierung zu verbinden und neue Impulse für unsere Gesellschaft zu setzen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unserem engagierten Team sowie Partnerinnen und Partnern Gleichstellung in Österreich aktiv voranzutreiben”, so Költringer.
Erfahrung aus Interessenvertretung und Non-Profit-Bereich
Eleonora Kleibel ist bereits seit 1. Jänner 2026 als stellvertretende Direktorin des Österreichischen Frauenfonds tätig. Zuvor arbeitete sie mehrere Jahre für die Bundesjugendvertretung und war zuletzt Geschäftsführerin der gesetzlich verankerten Interessenvertretung von rund drei Millionen jungen Menschen in Österreich.
In ihrer bisherigen Laufbahn beschäftigte sie sich insbesondere mit Gleichstellungsthemen sowie der strategischen und operativen Entwicklung von Non-Profit-Organisationen.
Neue Formate für mehr Austausch und Zusammenarbeit
Künftig möchte der Frauenfonds LEA seine bisherigen Aktivitäten weiterentwickeln und den Austausch zwischen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren im Gleichstellungsbereich verstärken. Neben Angeboten zur Wissensvermittlung, zur Förderung ökonomischer Unabhängigkeit und zum Empowerment sollen verstärkt Formate entstehen, die Vernetzung und Zusammenarbeit ermöglichen.
„Neue Diskursformate sollen gleichstellungspolitischen Akteurinnen und Akteuren eine Plattform bieten, um so Synergien zu schaffen und die österreichweite Zusammenarbeit im Sinne einer geschlechtergerechten Gesellschaft zu stärken“, so Kleibel.
Der Österreichische Frauenfonds wolle sich dabei verstärkt als Schnittstelle für Information, Dialog und Kooperation positionieren. „Der Österreichische Frauenfonds versteht sich als Informationsdrehscheibe und Partnerin für Dialog und Kooperation, um gemeinsam an der Umsetzung tatsächlicher Gleichstellung zu arbeiten“, so Költringer abschließend.