Zum fünften Mal Minerva: Vorhang auf für herausragende Frauen in der Wirtschaft
Scheinwerfer an, Trommelwirbel und Applaus: Auf diese Reihenfolge freue ich mich, wenn morgen im Wiener Rathaus zum fünften Mal die „Minerva Awards“ verliehen werden. Unsere Mission war es, großartige Frauen vor den Vorhang zu holen, sie für ihre Leistungen zu würdigen und im gesellschaftlichen Diskurs sichtbarer machen.
Klingt selbstverständlich? Falls es so ist, haben wir bereits Einiges erreicht. Denn zu Beginn war durchaus Skepsis geboten, wenn wir das Konzept präsentiert haben.
Die am Häufigsten gestellte Frage bei der Präsentation des Konzeptes war: Werden euch nicht bald die Preisträgerinnen ausgehen?
Nein. Jedes Jahr aufs Neue müssen wir uns in der Jury, der ich auch dieses Jahr wieder angehören durfte, durch eine Vielzahl außergewöhnlicher Karrieren und Lebenswege arbeiten. So viele unterschiedliche Aspekte hat unser Zusammenleben, unsere Wirtschaft, unsere sich rasant verändernden Grundlagen, dass es immer ein Lernprozess ist, wenn die Minerva-Unterlagen aus dem Postfach auf meinem Schreibtisch landen.
Am Ende ist die Wahl etwas Qual und noch viel mehr Freude. Der schönste Moment ist für mich dann jener, wenn der Namen der Gewinnerin verkündet wird und der ganze Saal applaudiert. Gemeinsam feiern zu können ohne sich mit Missmut und Neid zu vergiften ist ein echter Sieg für unsere gemeinsame Sache: Selbstbewusst den neuen Herausforderungen die Stirn zu bieten.