Das Gesundheitsbewusstsein der Österreicher*innen bleibt hoch: 46,5 Prozent planen für 2026 eine Fastenkur oder regelmäßige Fastentage. Das zeigt die aktuelle Marienkroner Fastenumfrage des burgenländischen Retreat & Health Resort Marienkron, für die 1.028 Personen zwischen 18 und 75 Jahren repräsentativ befragt wurden.

Bereits 2025 haben 32,6 Prozent der Österreicher*innen gefastet – mehr als 90 Prozent von ihnen wollen auch 2026 wieder darauf setzen. „Positive Fastenerfahrungen wirken nachhaltig“, erklärt Dr. Ulrike Göschl, Ärztliche Leiterin in Marienkron. Die Hauptmotive für das Fasten sind Reinigung und Entgiftung des Körpers (39,3 Prozent), Gewichtsabnahme (37,9 Prozent) und gesteigertes Wohlbefinden (34,5 Prozent).

Intervallfasten nach der 16:8-Methode bleibt mit 62,2 Prozent die bekannteste Fastenart in Österreich, gefolgt von Suppen- und Saftfasten. Ein Drittel jener, die mindestens eine Fastenform kennen, hat bereits Intervallfasten praktiziert.

Bei den Gesundheitsvorsätzen für 2026 dominieren ausreichend Schlaf (44,3 Prozent), mehr Sport (41,1 Prozent) und bewusstere Ernährung (40,8 Prozent). Auffällig: Die anhaltende Teuerung schlägt sich deutlich im Ernährungsverhalten nieder. 27,5 Prozent reduzieren den Kauf teurer gesunder Lebensmittel, 20 Prozent schränken sich bei Bio-Produkten ein.

Die Studie wurde zum siebten Mal in Folge vom Marktforschungsinstitut Marketagent durchgeführt. Weitere Ergebnisse und Informationen auf der Marienkron Webseite.

© Sabine Hauswirth
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