Der Wiener Gesundheitsverbund baut sein Engagement im Bereich Diversität und Chancengerechtigkeit weiter aus: Julia Greithanner ist als Referentin für strategisches Gender- und Diversitätsmanagement im Vorstandsressort Personalentwicklung und Ausbildung tätig.

Fokus auf Vielfalt und Chancengerechtigkeit

Mit mehr als 30.000 Mitarbeiter:innen aus über 90 Nationen ist Diversität ein wesentlicher Bestandteil des Wiener Gesundheitsverbunds. Unterschiedliche kulturelle, soziale und individuelle Hintergründe prägen den Arbeitsalltag ebenso wie die Betreuung von Patient:innen. Ziel ist es, diese Vielfalt aktiv zu fördern und langfristig in der Unternehmenskultur zu verankern.

Julia Greithanner studierte Soziologie, Zeitgeschichte und Medien und beschäftigte sich bereits in ihrer bisherigen Tätigkeit als Researcherin intensiv mit Themen wie Chancengerechtigkeit und Vielfalt. Ihr wissenschaftlicher Hintergrund soll nun gezielt in die strategische Weiterentwicklung des Diversitätsmanagements einfließen.

Strategische Weiterentwicklung von Diversitätsmaßnahmen

Zu ihren zentralen Aufgaben zählen die Entwicklung und Begleitung von Projekten und Maßnahmen in den Bereichen Gender, Alter, Herkunft, Behinderung, Religion und sexuelle Orientierung. Darüber hinaus wird sie den fachlichen Austausch fördern, interne und externe Vernetzung stärken sowie Mitarbeiter:innen bei Fragen rund um Diversität und Gleichstellung begleiten.

„Besonders reizvoll ist für mich, Vielfalt in einer großen Organisation wirksam zu verankern und so einen echten Mehrwert für Mitarbeitende, Patient*innen und die Versorgung zu schaffen“, erklärt Julia Greithanner.

Im Fokus ihrer Arbeit steht insbesondere die nachhaltige Verankerung von Diversität als Querschnittsthema innerhalb des Unternehmens. Ziel sei es, praxisnahe Angebote und Maßnahmen zu entwickeln, die im Arbeitsalltag sichtbar und wirksam werden.

Diversität als Teil der Unternehmenskultur

„Mir ist wichtig, Diversität als Querschnittsthema nachhaltig im Unternehmen zu verankern. Sie soll noch stärker als selbstverständlicher Teil unserer Unternehmenskultur gelebt werden“, so Greithanner weiter.

In den kommenden Monaten möchte sie vor allem den Austausch mit Mitarbeiter:innen aus unterschiedlichen Bereichen intensivieren, bestehende Initiativen weiterentwickeln und neue Impulse für eine offene und chancengerechte Organisationskultur setzen.

Michael Ferlin-Fiedler
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