Hana Dellemann bringt rund zwei Jahrzehnte Erfahrung in leitenden Managementfunktionen mit. Zuletzt war sie CEO und Country Manager der Hitachi Rail Austria GmbH. Davor bekleidete sie Führungspositionen bei der Raaberbahn, bei Tochtergesellschaften der Österreichischen Post AG sowie bei der ÖBB und Rail Cargo.

Durch ihre bisherigen Aufgaben verfügt sie über umfassende Erfahrung in der Steuerung komplexer Unternehmensstrukturen, der Weiterentwicklung betrieblicher Prozesse und der wirtschaftlichen Führung. Auch die Landesholding Burgenland kennt sie bereits aus ihrer Tätigkeit im Aufsichtsrat. Mit ihrem Eintritt in die Geschäftsführung legt sie dieses Mandat zurück.

Wirtschaftliche Steuerung im Fokus

Als kaufmännische Geschäftsführerin will Dellemann die Unternehmensgruppe strategisch weiterentwickeln und ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit stärken. Dabei setzt sie auf klare Führungsstrukturen, transparente Steuerung und eine langfristige Unternehmensplanung.

„Die Landesholding Burgenland durch klare strategische Führung, transparente Steuerungsmechanismen und eine zukunftsorientierte Unternehmensplanung nachhaltig zu stärken“, beschreibt Dellemann ihre Motivation für den Wechsel. Ihr Ziel sei es, die Gruppe „als effizientes, innovatives und krisenresilientes Unternehmen weiter ausbauen.“

Zukunftsthemen und regionale Wertschöpfung

Gemeinsam mit Geschäftsführer Gerald Goger soll Dellemann die nächste Entwicklungsphase der Landesholding gestalten. Zu ihren Schwerpunkten zählen neben der wirtschaftlichen Performance auch nachhaltige und innovative Projekte. Besonders die Bereiche erneuerbare Energie, Digitalisierung und regionale Wertschöpfung möchte sie weiter vorantreiben.

„Gemeinsam mit Gerald Goger will ich die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Landesholding steigern, sie als Vorreiterin für nachhaltige, ökologische und innovative Projekte positionieren – insbesondere durch die Weiterentwicklung von Zukunftsthemen wie erneuerbare Energie, Digitalisierung und regionale Wertschöpfung.“

Verantwortung für eine breite Unternehmensgruppe

Die Landesholding Burgenland vereint rund 80 vollkonsolidierte Tochterunternehmen mit insgesamt etwa 7.800 Beschäftigten. Ihre Aktivitäten reichen von Energie, Gesundheit und Pflege über Bildung und Verkehr bis hin zu Tourismus, Kultur, Sport und Wirtschaftsförderung. Mit einer Bilanzsumme von knapp vier Milliarden Euro ist sie die größte Unternehmensgruppe des Burgenlandes.

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