FH Salzburg: Cornelia Schneider übernimmt Leitung des IT-Departments
Mit Mai 2026 steht das Department Information Technologies and Digitalisation an der FH Salzburg unter neuer Leitung: Cornelia Schneider übernimmt die Führungsfunktion und tritt damit die Nachfolge von Gerhard Jöchtl an, der den Bereich über mehr als drei Jahrzehnte hinweg maßgeblich aufgebaut und geprägt hat.
Generationswechsel an zentraler Schnittstelle
Der Wechsel markiert einen bedeutenden Übergang für das Department, das sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Ausbildungs- und Forschungsinstitution im IT-Bereich entwickelt hat. Jöchtl hat mit seinem langjährigen Engagement insbesondere die praxisorientierte Lehre, die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sowie den kontinuierlichen Ausbau von Studienangeboten und Forschungsaktivitäten vorangetrieben. Mit seinem Eintritt in den Ruhestand endet eine prägende Ära für die Fachhochschule.
Fokus auf Zukunftstechnologien und Standortentwicklung
Mit Cornelia Schneider übernimmt eine ausgewiesene Expertin aus Wissenschaft und Industrie die Leitung. Sie bringt umfassende Erfahrung aus Forschung, Lehre und angewandter Entwicklung mit und will den IT-Standort Salzburg gezielt weiterentwickeln. Inhaltlich setzt sie dabei auf Themen wie Industrial Informatics, Cyber Security, Künstliche Intelligenz, Systems Engineering und Robotik.
Ziel ist es, das Department sowohl für Studierende als auch für Unternehmen als zentrale Anlaufstelle für digitale Innovation weiter zu etablieren und die Verbindung zwischen technologischer Entwicklung und praktischer Anwendung zu stärken.
Rektor Dominik Engel betont die Bedeutung der Neubesetzung: „Mit großer Freude begrüßen wir Cornelia Schneider als neue Leiterin des Departements. Sie bringt nicht nur herausragende fachliche Kompetenz, sondern auch frische Impulse für die Weiterentwicklung unseres Hauses mit. Ich bin überzeugt, dass sie gemeinsam mit ihrem Team wichtige Akzente setzen und die erfolgreiche Arbeit des Departments weiter vorantreiben wird. Zugleich gilt mein ausdrücklicher Dank Gerhard Jöchtl, der das Department über mehr als 30 Jahre mit großem Engagement, Weitblick und Verantwortungsbewusstsein geprägt hat.“
Studium und Forschung enger verzahnen
Ein zentraler Schwerpunkt ihrer neuen Rolle liegt für Schneider in der Weiterentwicklung des Studienangebots. Dieses soll konsequent an aktuelle Anforderungen angepasst und noch stärker mit den bestehenden Forschungsschwerpunkten verknüpft werden.
„Ein Schwerpunkt liegt darauf, das Studienangebot gezielt an aktuelle Anforderungen anzupassen und am Puls der Zeit zu halten, um unseren Studierenden eine solide und zukunftsfähige Ausbildung zu bieten. Bestehende Stärken aus der Forschung am Department sollen sich dabei künftig noch stärker im Studienangebot widerspiegeln.“
Parallel dazu soll die Zusammenarbeit mit Unternehmen in der Region weiter intensiviert werden, um Wissenstransfer und Innovation nachhaltig zu fördern.
Blick auf neue Technologien und Kompetenzen
Neben etablierten IT-Themen rücken auch neue Entwicklungen wie Quantencomputing stärker in den Fokus. Dabei geht es nicht nur um technologische Expertise, sondern zunehmend auch um systemisches Denken und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und zu gestalten.
„Unser Anspruch ist es, nicht nur am Stand der Technik zu bleiben, sondern aktiv zur Weiterentwicklung beizutragen“, so Schneider. Langfristig sollen diese Kompetenzen auch in neue Anwendungsfelder – etwa in den Life Sciences oder im Healthcare-Bereich – übertragen werden.
Breite Erfahrung aus Forschung und Praxis
Cornelia Schneider war zuletzt mehrere Jahre Leiterin des Instituts für Informatik an der Fachhochschule Wiener Neustadt. Davor forschte sie rund ein Jahrzehnt bei Salzburg Research und beschäftigte sich unter anderem mit der digitalen Analyse menschlicher Bewegungsdaten. Ihr akademischer Hintergrund und ihre Erfahrung an der Schnittstelle von Forschung und Anwendung bilden die Grundlage für die strategische Weiterentwicklung des Departments.