Wer sitzt am Tisch, wenn in Österreich über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen entschieden wird? Diese Frage treibt den gemeinnützigen Verein Women in Health IT (W-HIT) seit seiner Gründung im Jahr 2019 an. Bei der jüngsten Generalversammlung hat die Organisation nun ihren Vorstand neu besetzt – und dabei gezielt Kompetenzen aus drei Zukunftsfeldern an Bord geholt: KI-Strategie, Biotechnologie und Corporate Finance.


Insgesamt sieben Mitglieder zählt der neu gewählte Vorstand. Präsidentin Irene Fialka, Mitgründerin des Vereins und langjährige Geschäftsführerin von INiTS und dem Health Hub Vienna, wurde zum zweiten Mal in ihrer Funktion bestätigt. Ebenso im Amt bleiben Vizepräsidentin Marta Haustein, Senior Commercial Specialist an der U.S. Botschaft in Wien, Finanzreferentin Gisela Ernst von Haslinger/Nagele Rechtsanwälte und der Universität Wien sowie Generalsekretärin Katharina Proske, Vertriebsleiterin Digitalisierung Healthcare bei CANCOM Austria.

Drei Neuzugänge, drei Perspektiven

Ergänzt wird das bewährte Team durch drei neue Gesichter. Ann-Sophie Brenk übernimmt das Amt der stellvertretenden Generalsekretärin. Als AI Business Lead bei der AI Factory Austria soll sie KI-Kompetenz direkt in die Vereinsstrategie einbringen.

Simona Neubauer, COO und Mitgründerin des Wiener Biotech-Startups LoopLab Bio, bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung aus der Pharma- und Biotechindustrie mit und stärkt die Verbindung zwischen Life Sciences und digitaler Innovation.

Doris Nöhrer, geschäftsführende Gesellschafterin der PANTHERA GmbH, komplettiert das neue Führungsgremium. Ihre zwei Jahrzehnte in Corporate Finance, Start-up-Beratung und -Finanzierung sowie ihr Engagement im Bereich Fachkräfte für den Gesundheits- und Pflegebereich sollen dem Verein neue strategische Schlagkraft verleihen.

„Ich freue mich sehr, dass sich die Vielfalt unseres Netzwerks auch im Vorstand widerspiegelt. Bei Women in Health IT kommen Wissenschaftler:innen, Gesundheitspersonal, Start-up-Gründer:innen, Vertreter:innen der Pharmaindustrie, Telekommunikation, Medizintechnik, der öffentlichen Hand, von Patient:innenorganisationen und weitere Stakeholder des Gesundheitswesens regelmäßig zusammen. Genau diese unterschiedlichen Blickwinkel brauchen wir, um das Gesundheitswesen in seiner ganzen Breite zu verstehen und wirklich besser zu machen“, so Fialka.

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