Das Bundesrechenzentrum stellt seine Geschäftsführung neu auf. Maria Ulmer übernimmt ab November die Position der kaufmännischen Geschäftsführerin und wird künftig auch die Personalagenden verantworten. Sie folgt auf Christine Sumper-Billinger, die sich nach beinahe zwei Jahrzehnten im Unternehmen entschieden hat, ihren Vertrag nicht zu verlängern.

Gemeinsam mit Roland Ledinger, dessen Bestellung als technischer Geschäftsführer verlängert wurde, wird Ulmer künftig die Führung des BRZ bilden.

Erfahrung aus Digitalisierung und öffentlicher Verwaltung

Maria Ulmer bringt rund 25 Jahre Erfahrung im Bundesdienst und in leitenden Funktionen mit. Seit 2023 steht die Juristin an der Spitze der Budgetsektion im Finanzministerium. Zuvor war sie in mehreren Schlüsselpositionen tätig, die sich mit Digitalisierung, Verwaltung und technologischer Transformation beschäftigten.

Unter anderem leitete Ulmer die Sektion Digitalisierung und E-Government im Finanzministerium und fungierte dort auch als Chief Digital Officer. Weitere Stationen führten sie in das damalige Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, wo sie als Sektionschefin für Digitalisierung und stellvertretende Leiterin der Präsidialsektion tätig war. Auch mit IT-Konsolidierungsprojekten innerhalb der Bundesverwaltung war sie bereits in ihrer beruflichen Laufbahn befasst.

Kontinuität in der technischen Geschäftsführung

Während Maria Ulmer neu in die Geschäftsführung eintritt, bleibt Roland Ledinger dem Führungsteam erhalten. Der IT-Experte gehört seit mittlerweile fünf Jahren der Geschäftsführung des BRZ an und verantwortet weiterhin zentrale technische Bereiche des Unternehmens.

Dazu zählen Kundenmanagement, Betrieb, Entwicklung sowie die IT-Konsolidierung. Gemeinsam soll die neue Geschäftsführung die technologische Weiterentwicklung des Bundesrechenzentrums vorantreiben und die Rolle des Unternehmens als zentraler Digitalisierungspartner der öffentlichen Verwaltung weiter stärken.

BMDW/Dolenc
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