Nach dem Rückzug von Harald Mahrer hatte Martha Schultz die Wirtschaftskammer Österreich bereits seit November interimistisch geführt – nun übernimmt sie das Amt für die verbleibende Funktionsperiode dauerhaft.
Schultz hatte in den vergangenen Monaten nicht nur die operative Leitung inne, sondern auch einen Reformprozess angestoßen. Die Entscheidung, das Präsidentinnenamt fix anzunehmen, sei nach intensiven Überlegungen gefallen, insbesondere im Hinblick auf ihr Familienunternehmen. Positive Rückmeldungen aus der Organisation sowie zahlreiche persönliche Gespräche hätten sie darin bestärkt, den nächsten Schritt zu setzen.
Erfolgreiches unternehmerisches Engagement
In einem Schreiben an Funktionär*innen und Mitarbeiter*innen betont Schultz den gemeinsamen Anspruch: „Es gibt viel zu tun und ich bin fest davon überzeugt: Wir werden das gemeinsam auch schaffen. Wir werden verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen. Wir werden uns mitgliedernahe weiterentwickeln. Wir werden die volle Stärke und Kompetenz unserer Organisation zum Nutzen unserer Mitglieder auf den Punkt bringen. Weil unsere Unternehmerinnen und Unternehmer eine starke und wirksame Wirtschaftskammer brauchen. Und weil es auf erfolgreiches unternehmerisches Engagement mehr denn je ankommt.“
Porträts aus der Serie „Hätt ich das bloss früher gewusst“