24 Tage Impact: Wir sind am 26. November in unseren Feiertags-Countdown gestartet, damit ihr die Festtage offline genießen könnt.
Euer täglicher Impact-Boost zum Jahresende ist da! Mit unserem 24 Tage Impact-Countdown wollen wir eure Karriere boosten und Gründerinnen und Female Businesses eine große Bühne bieten. Bis zum 19. Dezember liefern wir euch täglich inspirierende Karrieretipps, wertvolle Insights von Unternehmerinnen und die Chance auf attraktive Gewinne. Am 19. Dezember erwartet euch ein toller Hauptpreis: Unter allen 24 Tage Impact-Gewinnspielteilnehmer*innen verlosen wir 3 Nächte für 2 Personen im Das EDELWEISS Salzburg Mountain Resort. Abonniert unseren Newsletter, und folgt uns auf LinkedIn und Instagram, um nichts zu verpassen.
You Rock – eine ehrliche Gründerinnenstory
Eine Marke aufzubauen bedeutet gerade am Anfang viele Rückschläge, die alles andere als leicht sind: Zweifel, Fehlentscheidungen, Umwege, finanzielle Engpässe. Doch genau in diesen Phasen entstehen Learnings und Lektionen, aus denen Gründer*innen stärker hervortreten können.
Stefanie Lischka gehört zu jenen, die sich nicht entmutigen ließen, sondern drangeblieben sind und eine starke Marke geschaffen haben. In dieser ehrlichen Gründerinnenstory erzählt sie, welche Hürden sie bei der Gründung von Wristbanditz überwinden musste, welche Entscheidungen den Wendepunkt brachten und welche Tipps sie heute Frauen mitgibt. Frauen, die am Anfang stehen, mittendrin sind oder gerade darüber nachdenken, ihren eigenen Weg in die Selbstständigkeit zu gehen.
„Naiv gestartet. Klüger geworden. Daraus eine Marke mit Haltung gemacht.“
Wer sind Sie und was ist Wristbanditz?
Ich bin Stefanie Lischka, Gründerin von Wristbanditz – einem Label, das Eventarmbänder vom reinen Einlassmittel zur echten Markenbotschafterin am Handgelenk macht.
Wristbanditz stehen für Armbänder, die nicht nur Zugang gewähren, sondern eine Geschichte erzählen – die von innovativen Marken, außergewöhnlichen Events, starken Botschaften. Wristbanditz verbindet Design, Botschaft und smarte Funktion in einem Accessoire, das bleibt – im Gedächtnis und am Arm. Statt Wegwerfprodukten liefern wir Statement-Pieces, die sich gut anfühlen und noch besser aussehen.
Wenn Events Erinnerungen schaffen sollen, warum sollte das sichtbarste Accessoire – das Einlassband – nicht Teil dieser Erinnerung werden? Aus dieser Überlegung entwickelte sich ein Produktkonzept, das von Beginn an drei Leitgedanken folgte: Ästhetik, Nachhaltigkeit und Funktionalität.
Was war Ihre größte Herausforderung bei der Gründung?
Die größte Herausforderung? Überhaupt loszulegen. Den Impuls hatte ich schon länger – aber ihn wirklich zu verfolgen und umzusetzen, das war der entscheidende Schritt. Der Prototyp war schon da. Sogar die ersten wirklich tollen Kunden hatte ich (Almdudler, Zalando und Mini).
Aber dann alle anderen Projekte wegzulegen und volle Kraft voraus an die neue Idee zu glauben – das war eine echte Hürde.
Die erste Botschaft auf einem Wristbanditz war eine Nachricht an mich selbst: “What are you waiting for”. Und damit bin ich dann in den Flow gekommen.
Die richtigen Lieferanten zu finden – das ist bis heute eine Herausforderung geblieben. Gott sei Dank habe ich im Laufe der Zeit immer besser gelernt, worauf ich achten muss. Heute arbeite ich langfristig am liebsten mit Unternehmen, bei denen die menschliche Komponente passt. Manchmal muss man eben etwas länger suchen, auch wenn es bequem wäre, beim Alten zu bleiben. Es ist und bleibt eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle.
Was sind Ihre persönlichen Tipps für Gründerinnen?
What are you waiting for? Fang an, auch wenn es noch nicht perfekt ist. Denn es wird nie perfekt sein. Ich persönlich liebe es, eine Nische gefunden zu haben, wo es nicht viel Konkurrenz gibt. Das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, es gibt nicht viele, die genau dasselbe machen. Nachteil ist, dass du dir deine Nachfrage selber schaffen musst, deine Produkte oder Services besser erklären oder herzeigen. Menschen suchen nicht automatisch nach deinem Produkt oder Service. Es ist vielleicht nicht ganz klar, zu welcher Kategorie du gehörst. Aber wenn du dran bleibst, dann passiert nach einiger Zeit etwas Magisches. Menschen kommen auf dich zu, weil sie dich oder dein Angebot schon mal irgendwo gesehen haben. Und plötzlich sind sie inspiriert und wollen es für ihre Zwecke einsetzen. Das habe ich unzählige Male erlebt – oft auch genau in dem Moment, als ich mir dachte, braucht das überhaupt jemand, was ich da mache?
Try everything. Du hast eine Idee, einen Geistesblitz oder ein Bauchgefühl? Dann hör hin. Wenn’s immer wieder bei dir anklopft und nicht locker lässt – probier’s aus. Denn: Du wirst nie wissen, ob es funktioniert, wenn du es nicht machst. Besser einmal ausprobiert als ständig gefragt was gewesen wäre, wenn…
Und wenn die Idee wieder verschwindet? Dann war sie eben nicht stark genug. Auch gut. Dann hast du Platz für die nächste.
Make beautiful choices. Sei sorgfältig, wohin du deine Energie und deinen Fokus richtest. Es macht einen Unterschied, ob du etwas bewusst und mit Hingabe machst – oder einfach nur irgendwie. Sorgfalt sieht man. Liebe zum Detail spürt man.
Das gilt für private sowie für Geschäftsbeziehungen und für die Auswahl von Material oder Verarbeitungen. Wie du etwas tust, sagt mehr über dich aus, als das Ergebnis selbst. Wirkung entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Haltung.Die Philosophie der Stoa (oder Stoizismus) lehrt im Wesentlichen: Konzentriere dich auf das, was du kontrollieren kannst – und akzeptiere das, was du nicht kontrollieren kannst. Die Botschaft „Make Beautiful Choices“ ist übrigens eine Kollaboration mit einem meiner Lieblingsfotografen Marko Zlousic. Es war seine Idee, so eine schöne Botschaft zu finden, die an die Philosophie der Stoiker angelehnt ist und für uns heute so gut funktioniert.
No guts no glory. Gib alles und vor allem: bleib dran. Selbst wenn du noch so viele Pläne und Zeitpläne gemacht hast – es wird länger dauern als du glaubst. Aber hey – Enjoy the ride!
PS: Unsere Kooperation mit Stefanie feiert übrigens ihr einjähriges Bestehen – und ja, sie wird selbstverständlich fortgeführt. Wie könnten wir auch ohne unsere sheconomy wristbanditz bei unseren Events? #womenshapethefuture
