Im Unabhängigen Monitoringausschuss zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) kommt es zu einem Führungswechsel: Julia Moser hat ihren Vorsitz zurückgelegt, zur Nachfolgerin wurde Katta Spiel gewählt.

Spiel ist seit 2025 Mitglied des Ausschusses und vertritt dort den Bereich der wissenschaftlichen Lehre.

Fokus auf Selbstbestimmung und Teilhabe

Die neue Vorsitzperson bringt eine interdisziplinäre Perspektive aus Informatik und Disability Studies mit. An der TU Wien war Spiel Mitbegründer*in des Crip Collective und setzt sich sowohl in der Forschung als auch in der Gremienarbeit für Selbstbestimmung und Partizipation ein.

„Als selbstbehinderte Person ist es mir eine große Ehre, die Umsetzung der UN-BRK gemeinsam mit dem Ausschuss voranzutreiben und dabei Selbstbestimmung und echte Partizipation weiter auszubauen“, so Spiel.

Stellvertretung neu besetzt

Unterstützt wird Spiel künftig von Daniela Rammel und Felix Steigmann als stellvertretende Vorsitzende. Rammel ist seit 2020 Mitglied des Ausschusses und engagiert sich insbesondere für die Sichtbarkeit von Frauen mit Behinderungen sowie für Barrierefreiheit und Gesundheitsthemen.

Steigmann ist Menschenrechtsexperte und seit 2025 Teil des Gremiums. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Bildung, Statistik und Nationaler Aktionsplan Behinderung.

Dank an bisherige Vorsitzende

Julia Moser bleibt weiterhin Mitglied des Ausschusses. Das Gremium würdigte die Arbeit des bisherigen Vorsitzteams – bestehend aus Moser, Daniela Rammel und Silvia Oechsner – für ihr Engagement in der laufenden Funktionsperiode.

„Ich gratuliere Katta Spiel herzlich und bin überzeugt, dass Katta den Ausschuss als Vorsitzperson mit viel Kompetenz und Klarheit leiten wird“, sagt Julia Moser.

© Unabhängiger Monitoringausschuss / Minitta Kandlbauer
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