Deutsche Bank ordnet Vorstand neu: Deverdun rückt auf
Die Deutsche Bank baut ihren Vorstand gezielt aus und beruft Marie-Jeanne Deverdun in das Führungsgremium. Seit 1. Mai verantwortet sie als Chief Technology, Data and Innovation Officer die technologischen Kernbereiche des Konzerns und übernimmt damit eine zentrale Rolle in der weiteren Transformation der Bank.
Deverdun folgt auf Bernd Leukert und soll insbesondere die Verbindung von Technologie, Daten und Geschäftsstrategie weiter stärken. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der beschleunigten Nutzung von Künstlicher Intelligenz sowie auf Effizienzsteigerungen in den operativen Abläufen.
Langjährige Erfahrung innerhalb der Bank
Die Managerin ist seit mehr als 16 Jahren im Unternehmen tätig und hat in dieser Zeit unterschiedliche Führungsfunktionen übernommen. Zuletzt war sie als Chief Operating Officer für die Unternehmensbank und Investmentbank verantwortlich. In dieser Rolle trieb sie unter anderem die Integration technologischer Lösungen in Geschäftsprozesse voran und optimierte interne Strukturen.
Mit dieser Erfahrung gilt sie als wichtige Treiberin der digitalen Weiterentwicklung und ist bestens positioniert, die nächsten Schritte der technologischen Transformation zu gestalten.
Weitere personelle Veränderungen
Parallel zur Bestellung von Deverdun rückt auch Stefan Hoops in den Vorstand auf und stärkt dort den Bereich Vermögensverwaltung.
Zudem wird Fabrizio Campelli zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Die Verträge von Claudio de Sanctis und Alexander von zur Mühlen wurden verlängert.
Klare strategische Ausrichtung
Mit der Ernennung von Marie-Jeanne Deverdun setzt die Bank ein klares Signal für die Zukunft: Technologie, Innovation und datengetriebene Geschäftsmodelle rücken noch stärker in den Mittelpunkt der Konzernstrategie. „Mit den Entscheidungen richten wir die Führung der Bank noch enger an unseren strategischen Prioritäten aus“, erklärte Alexander Wynaendts.